Prävention

Die KLJB im Erzbistum Köln legt Wert darauf, dass Kinder und Jugendliche, die an unseren Angeboten teilnehmen, gut und verantwortungsvoll betreut werden. Wir möchten ihnen eine sichere und geschützte Umgebung bieten, in denen sie selbstständig handeln, Interessen entdecken und sich ausprobieren können.
Als Jugendverband mit Kinderstufe liegt ein besonderes Aufgenmerk der Arbeit auf der Sicherheit und dem Schutz vor (sexualisierter) Gewalt der Mitglieder, Teilnehmenden und weiteren Kontaktpersonen.

Was tun, wenn ..? Umgang mit Verdachtsfällen und Meldeverfahren

Das Erzbistum Köln hat in der Handreichung “Augen auf – hinsehen und schützen.” herausgegeben. Diese beinhaltet unter anderem Handlungsleitfäden zum Umgang mit Verdachtsfällen. Die Handlungsleitfäden haben wir im Folgenden kurz zusammengefasst:

Verhaltensempfehlungen bei Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung und speziell von sexueller Gewalt

  • Im ersten Schritt gilt es, Ruhe zu bewahren, den Opfern zuzuhören und nicht überstürzt zu handeln. Dabei ist es wichtig, das Erzählte ernst zu nehmen und Aussagen vertraulich zu behandeln.
  • Suggestivfragen oder Fragen nach dem “Warum”sind zu vermeiden. Dies kann Schuldgefühle auslösen. Stattdessen sollten offene Fragen mit “Was? Wann? Wer? Wo? Wie?” gestellt werden. Die Botschaft, die es dabei zu vermitteln gilt, heißt “Du trägst keine Schuld”.
  • Die betroffene Person soll bei der Entscheidung über weitere Schritte immer mit eingebunden sein.
  • Es sollten keine Versprechen oder Zusagen gegeben werden, die nicht haltbar sind.
  • Behalten Sie stattdessen Ihre eigenen Grenzen und Möglichkeiten im Blick. Holen Sie sich fachliche und professionelle Hilfe. Je nach Verdachtsfall kann es sinnvoll sein, die Beratung einer Präventionsfachkraft in Anspruch zu nehmen.
  • Dokumentierne Sie die Inhalte aller Gespräche sowie weitere Fakten, Uhrzeiten und Daten.
  • Sollten sie übergriffiges Verhalten beobachten, stoppen Sie dieses sofort und geben Sie eine Information an Gruppenleitung, Vorgesetzte oder Einrichtungsleitung weiter. Handelt es sich bei dem*der Person um eine*n Mitarbeiter*in beziehungsweise Ehrenamtlicihe*n, muss der Verdachtsfall der Stabsstelle Prävention und Intervention des Erzbistums gemeldet werden.
  • Bei akuter Gefahr ist die 110 zu rufen.

Ansprechpersonen

Die folgenden Ansprechpartner*innen stehen bei Fragen rund ums Thema Prävention oder Verdachtsfällen zur Verfügung:

  • Ute Schneider, Präventionsfachkraft im KLJB Köln Diözesanverband, E-Mail: praevention@kljb-koeln.de, Telefon: 0221-1642-6286, Mobil: 0175-8527160
  • Vanessa Rössel, Präventionsbeauftrage im KLJB Köln Diözesanverband, E-Mail: praevention@kljb-koeln.de
  • Dr. Ulrike Bowi, Beauftragte Ansprechperson im Erzbistum Köln, Tel.: 01520 1642-234
  • Dr. Emil Naumann, Beauftragte Ansprechperson im Erzbistum Köln , Tel.: 0221-1642 2222; 01520-1642-394

Externe Beratungsstellen

  • Sag`s e.V. – Beratung und Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Tel.: 02173-82765
  • Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V., Tel.: 0214-2061598
  • Zartbitter Köln e.V. – Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen, Tel.: 0221-312055

Weiterführende Materialien

Auf der Internetseite des BDKJ Diözesanverbandes Köln befinden sich unter https://www.bdkj-dv-koeln.de/material/kindesschutz.html eine Reihe an Informationsmaterial zum Thema “Kindesschutz”.
Weiterhin gibt es beim Erzbistum Köln einen Fachbereich für Kinder- und Jugendschutz, in welchem sowohl allgemeine Informationen, als auch Materialien und Links zum Thema kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Zum Fachbereich Kinder- und Jugendschutz des Erzbistums Köln: https://www.erzbistum-koeln.de/thema/praevention/stabsstelle/kinder_und_jugendschutz/

  • Bei Notfällen

    Weitere (Notfall-)Nummern

    • Polizei: 110
    • Feuerwehr und Rettungsdienst Notfälle: 112
    • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
    • Apotheken-Notdienst: 22833
    • Telefonseelsorge: 116123